Sylvia Burza


Vita

1968  geboren in Leipzig
Größe/Figur:  1,63 m/schlank
Haarfarbe:      braun
Augenfarbe:    braun
Staatsangehörigkeit: BRD
Ausbildungsstätte:  Theaterschule "Die Etage e.V. Berlin" 1991-1994
Besondere Kenntnisse und Fähigkeiten
Gitarre, Chanson, Fechten,  Dialekte: sächsisch und berlinerisch


Theatervita  (Auswahl)

 

Theater in Berlin 1994 - 1995

Rolle

Regie

"Die Rundköpfe und die Spitzköpfe" Brecht

Nanna

G.Pietsch

"Die Zofen" Genet

Claire

H.Puls

"Drei Schwestern" Tschechow

Irina

H.Puls

                       

Theater in Senftenberg 1995 - 1998

Rolle

Regie

"Zacharias lange Reise" Thayenthal

Sina

W. Mink

"Faust I" Goethe

Gretchen

F.Lienert

"Diener zweier Herren" Goldoni

Smeraldina

H. Klevenow

"Dreigroschenoper" Brecht

Hakenfingerjakob

H. Klevenow

"West Side Story" Bernstein

Rosalia

H. Klevenow

"Lederfresse" Krausser

Sie

R. Döring

"Das besondere Leben der Hilletje Jans" Bont/Zipson

Hilletje Jans

S. Kuckhoff

"Wirtshaus im Spessart" Schwenn/Dehmel/Grothe

Bettina

H. Klevenow

"Leben des Galilei" Brecht

Virginia

H. Klevenow

"Unsichtbare Freunde" Ayckbourn

Zarah

A. Heimlich

"Die Zofen" Genet

Solange

C. Struwe

                        

Theater Vorpommern 
Greifswald-Stralsund 1998

Rolle

Regie

Gast im "Urfaust" Goethe

Gretchen

U. Koschel

                          

Tourneetheater Oenicke 1998 - 2003

Rolle

Regie

"Faust I zu viert" mit H.P.Minetti

Gretchen

I. Münch

Wiederholungstournee 2002/2003
"Faust I zu viert" mit H.P.Minetti

Gretchen

I. Münch

                      

Burgtheater Eisenach 1999 - 2001

Rolle

Regie

"Fette Männer im Rock" Silver

Phyllis

O. Nedelmann

"Urfaust" Goethe

Gretchen

A. Lipgens

"Der Schöne und das Biest" Gründer

Juliane

F. Schubert

"Ein Sommernachtstraum" Shakespeare

Hermia

H. O. Reintsch

"Zerbombt" Kane

Cate

B. Rousta

"Woyzeck" Büchner

Marie

A. Hiller

"Cyrano de Bergerac" Rostand

Christian

A. Lipgens

   

     

    

 Theater in Potsdam 2002  
 ECLIPSE THEATRE

 Großes Showgefecht aus Cyrano de Bergerac
 von E. Rostand

   

 

          


Kleine Komödie Cottbus 
2002 / 2003 / 2004 / 2005


Rolle


Regie

"Gretchen 89 ff"   L. Hübner

Schauspielerin

R.Götze

"Cafe’ Wahnsinn"   (Liederrevue)

Heulsuse

M.Härtig

"Der Raub der Sabinerinnen"   P.und F.Schönthan

Friederike

G.Printschitsch

"Richard III."   W.Shakespeare

Anna

B.Bredemeyer

"Der Besuch der alten Dame"   F.Dürrenmatt

Frau Ill

G.Printschitsch

"Keine Leiche ohne Lily"    J. Popplewell  

Miss Selby

G. Printschitsch

"Jedermann"   H. v. Hofmannsthal 

Tod 

G. Printschitsch

"Die Souffleuse"    Andre Heller 

Souffleuse    

M.Härtig 

"Der Herr von Pourceaugnac"    Moliere 

Nerine 

M. Härtig

"Die Mausefalle"    A.Christie

Mollie 

G. Printschitsch

"Schuld war nur der Bossanova"
 Eine musikalische Revue der 60er Jahre    

   

M. Härtig

Das vergessene Ich (Härtig) 

Musikus 

M. Härtig 

Wer möchte nicht reich sein (Stone)

Kevin

M. Härtig

Gohmische Gesänge un gleene 
Schdischeleien

versch. Rollen

M. Härtig


   Regiearbeiten

Regiearbeit in Cottbus  "Kleinen Komödie Cottbus" 

Zickenalarm oder Sehnsucht Rampenlicht, 
eine musikalisch-literarische Collage, 2003

      

Regiearbeit in Eisenach  "freies eisenacher burgtheater"

"Vom Fressen und Saufen"   ein literarischer Abend, 2000

"Herr der Fliegen"  von William Golding, 2000

"Der Theaterkoch" von R. Massag, 2001

"Die Wortlose" von Wilfried Happel,  2002

  

Regiearbeit in Berlin  "Theater ACUD  Berlin"

"Die Wortlose" von Wilfried Happel, 2003

 


Pressestimmen Regie:

Zickenalarm ist eine musikalisch-literarische Collage auf 
und hinter der Bühne... Die „Zicken“ ziehen uns 
hinein ins „Milljöh“, lassen uns teilhaben an Lampenfieber,
ausgebranntem Ausflippen und faszinierendem Erstrahlen...
...Mit größter Akribie ist diese letztlich so leicht 
daherkommende Zickenshow erarbeitet...
Die Inszenierung (Regisseurin Sylvia Burza) lebt von 
einem nie reißenden oder gar zerrenden Handlungsfaden, 
der stets vollkommen logisch aus kurzen Wortwechseln und 
pantomimischen Andeutungen in neue Melodien, Tänze und 
Lieder führt... „Zickenalarm“ bekam riesigen Premierenapplaus 
und der war durchaus verdient.
( Zur Inszenierung „Zickenalarm“, Lausitzer Rundschau, 27.08.2003)


„... in der Inszenierung von Sylvia Burza, die ihre 
Protagonistin mit Signalstreifenplastik umzäunte, 
wodurch Renate in diesem sperrigen Käfig ihre Ängste 
und die verdammte Verzweiflung aus ihrem Inneren raus-
kämpfen konnte. Ohne Umschweife, dramatisch akzentuiert, 
das Schicksal Renates nie verklärend, konsequent und 
verhängnisvoll gestaltete Sylvia Burza einen Albtraum 
der Welt und gratwanderte zwischen den Gräbern der Gefühle.“
( Zur Inszenierung „ Die Wortlose“ von Wilfried Happel in der 
Thüringer Allgemeinen, 21.6.02 )


"Regisseurin Sylvia Burza inszenierte zum ersten mal.
Aber das merkt man nicht. Und wenn, dann an der un-
konventionellen Frische und Kraft des Stücks."
(Premiere "Der Theaterkoch", Thüringer Allgemeine, 26.09.01)

" ... als Zuschauer ist man gefangen von der Intensität
des Stückes, von der Stärke der beiden Personen ...
Diese traurig-komische Geschichte vom 'fahrenden Volk' ist
absolut sehenswert, unter die Haut gehend, nachdenklich
machend. Dafür sorgen zwei glänzend agierende Darsteller,
unter der einfühlsamen Regie des bekannten und beliebten
'feb' Mitgliedes Sylvia Burza, die dem Stück ihren eigenen
unnachahmlichen Stempel aufdrückte."
(Premiere "Der Theaterkoch", STZ, 25.04.01)


Pressestimmen Schauspiel:

"... Die Burza kämpft mit der Rolle - und gewinnt. Über den
Abend hinweg entwickelt sie aus dem naiven, vorwitzigen doch
wortohnmächtigen Knaben eine tragische Gestalt. Am besten
ist sie, wenn sie das Weibliche nicht zu verstecken sucht,
sondern einsetzt. So bekommt dieser Charakter ein Gewicht,
der über den des Textes hinaus geht."
(Thüringer Allgemeine, 30.03.01)

"Sylvia Burza, die zweite große Rolle als Marie ist mehr
sanft als wild. Nicht weil sie den Tambourmajor im Bett be-
nötigte, eher im Bewusstsein, ein Traum aus der Tristesse
hinaus. Sylvia Burza hat sehr schöne, sehr genaue Momente:
Wie sie, nachdem der Andere ihr die Blume schoss sich in
Woyzecks Arme wirft, als suche sie Schutz vor sich selbst.
Wie sie den glitzernden Schnickschnack betrachtet,
den der andere ihr schenkte - es ist wie Gretchen und der Schmuck,
den der Teufel stahl, und so singt Marie das kleine Liedchen
wie Gretchen den König von Thule. Wie ihr Tanzen zum
Taumeln wird, wie sie das Kind in der Wiege wild anstößt, ...
und es erschrocken wieder an sich zieht, das ist schön und berührend."
(Premiere "Woyzeck" Thüringer Allgemeine, 16.10.00)

"... Ziel und Opfer ist Marie, die mit Sylvia Burza
eine impulsive Verkörperung erfährt. Sie spielt ganz und gar
eine Frau des Augenblicks, die im nächsten Moment schon
vergessen zu haben scheint, was sie eben noch dachte und fühlte.
Mit einem Mal fängt sie an sich zu drehen, zieht immer größere
Kreise aus Übermut, bis sie fällt. Wie sie hier wie anderswo ihrer
Naivität Ausdruck verleiht und in kleinen Haltungen und Bildern
ihr Schicksal vorzeichnet, ist oft wunderbar."
(Premiere "Woyzeck", STZ, 16.10.00)

"Naivität und Liebe, diese Wahnsinnsaufgabe meisterte
eine tolle Schauspielerin: Sylvia Burza. Verführt, geknickt,
das Gretchen dieser Aufführung machte Mit - Leid des Zuschauers
zur spontanen Sache... Die Kerkerszene beeindruckte das Publikum
bis zur Beklommenheit"
("Faust I zu viert", Die Rheinpfalz, April 99)

"Sylvia Burza, deren Phyllis um nichts in der Welt die Contenance
verlieren möchte, dann aber gar ihres Verstandes verlustig geht,
besticht durch den Wankelmut ihrer Figur.
Wenn ihr Angst und Wahnsinn in die Augen kommen,
ist`s zum Steinerweichen."
(Premiere "Fette Männer im Rock", Thüringer Allgemeine, 03.03.99)


 

nach oben

.