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Pressestimmen Regie:
Zickenalarm ist eine musikalisch-literarische Collage auf
und hinter der Bühne... Die „Zicken“ ziehen uns
hinein ins „Milljöh“, lassen uns teilhaben an Lampenfieber,
ausgebranntem Ausflippen und faszinierendem Erstrahlen...
...Mit größter Akribie ist diese letztlich so leicht
daherkommende Zickenshow erarbeitet...
Die Inszenierung (Regisseurin Sylvia Burza) lebt von
einem nie reißenden oder gar zerrenden Handlungsfaden,
der stets vollkommen logisch aus kurzen Wortwechseln und
pantomimischen Andeutungen in neue Melodien, Tänze und
Lieder führt... „Zickenalarm“ bekam riesigen Premierenapplaus
und der war durchaus verdient.
( Zur Inszenierung „Zickenalarm“, Lausitzer Rundschau, 27.08.2003)
„... in der Inszenierung von Sylvia Burza, die ihre
Protagonistin mit Signalstreifenplastik umzäunte,
wodurch Renate in diesem sperrigen Käfig ihre Ängste
und die verdammte Verzweiflung aus ihrem Inneren raus-
kämpfen konnte. Ohne Umschweife, dramatisch akzentuiert,
das Schicksal Renates nie verklärend, konsequent und
verhängnisvoll gestaltete Sylvia Burza einen Albtraum
der Welt und gratwanderte zwischen den Gräbern der Gefühle.“
( Zur Inszenierung „ Die Wortlose“ von Wilfried Happel in der
Thüringer Allgemeinen, 21.6.02 )
"Regisseurin Sylvia Burza inszenierte zum ersten mal.
Aber das merkt man nicht. Und wenn, dann an der un-
konventionellen Frische und Kraft des Stücks."
(Premiere "Der Theaterkoch", Thüringer Allgemeine, 26.09.01)
" ... als Zuschauer ist man gefangen von der Intensität
des Stückes, von der Stärke der beiden Personen ...
Diese traurig-komische Geschichte vom 'fahrenden Volk' ist
absolut sehenswert, unter die Haut gehend, nachdenklich
machend. Dafür sorgen zwei glänzend agierende Darsteller,
unter der einfühlsamen Regie des bekannten und beliebten
'feb' Mitgliedes Sylvia Burza, die dem Stück ihren eigenen
unnachahmlichen Stempel aufdrückte."
(Premiere "Der Theaterkoch", STZ, 25.04.01)
Pressestimmen Schauspiel:
"... Die Burza kämpft mit der Rolle - und gewinnt. Über den
Abend hinweg entwickelt sie aus dem naiven, vorwitzigen doch
wortohnmächtigen Knaben eine tragische Gestalt. Am besten
ist sie, wenn sie das Weibliche nicht zu verstecken sucht,
sondern einsetzt. So bekommt dieser Charakter ein Gewicht,
der über den des Textes hinaus geht."
(Thüringer Allgemeine, 30.03.01)
"Sylvia Burza, die zweite große Rolle als Marie ist mehr
sanft als wild. Nicht weil sie den Tambourmajor im Bett be-
nötigte, eher im Bewusstsein, ein Traum aus der Tristesse
hinaus. Sylvia Burza hat sehr schöne, sehr genaue Momente:
Wie sie, nachdem der Andere ihr die Blume schoss sich in
Woyzecks Arme wirft, als suche sie Schutz vor sich selbst.
Wie sie den glitzernden Schnickschnack betrachtet,
den der andere ihr schenkte - es ist wie Gretchen und der Schmuck,
den der Teufel stahl, und so singt Marie das kleine Liedchen
wie Gretchen den König von Thule. Wie ihr Tanzen zum
Taumeln wird, wie sie das Kind in der Wiege wild anstößt, ...
und es erschrocken wieder an sich zieht, das ist schön und berührend."
(Premiere "Woyzeck" Thüringer Allgemeine, 16.10.00)
"... Ziel und Opfer ist Marie, die mit Sylvia Burza
eine impulsive Verkörperung erfährt. Sie spielt ganz und gar
eine Frau des Augenblicks, die im nächsten Moment schon
vergessen zu haben scheint, was sie eben noch dachte und fühlte.
Mit einem Mal fängt sie an sich zu drehen, zieht immer größere
Kreise aus Übermut, bis sie fällt. Wie sie hier wie anderswo ihrer
Naivität Ausdruck verleiht und in kleinen Haltungen und Bildern
ihr Schicksal vorzeichnet, ist oft wunderbar."
(Premiere "Woyzeck", STZ, 16.10.00)
"Naivität und Liebe, diese Wahnsinnsaufgabe meisterte
eine tolle Schauspielerin: Sylvia Burza. Verführt, geknickt,
das Gretchen dieser Aufführung machte Mit - Leid des Zuschauers
zur spontanen Sache... Die Kerkerszene beeindruckte das Publikum
bis zur Beklommenheit"
("Faust I zu viert", Die Rheinpfalz, April 99)
"Sylvia Burza, deren Phyllis um nichts in der Welt die Contenance
verlieren möchte, dann aber gar ihres Verstandes verlustig geht,
besticht durch den Wankelmut ihrer Figur.
Wenn ihr Angst und Wahnsinn in die Augen kommen,
ist`s zum Steinerweichen."
(Premiere "Fette Männer im Rock", Thüringer Allgemeine, 03.03.99) |