Matthias Greupner


Lebenslauf

Geboren 1969 in Dohna (Pirna) als Sohn der Berufstänzer Karin und Eberhard Greupner.
Besuch der Polytechnischen Oberschule in Pirna mit Abschluss der 10. Klasse.
Seit 1976 professionelle Turniertanzausbildung in Standard und Latein.
Abgeschlossene Berufsausbildung als Elektromonteur.
Seit 1994 kontinuierlicher Besuch von Schauspielworkshops.
Ab 1995 Ensemblemitglied der BredemeyerCompany.
Ab 2000 verschiedene Engagements unter anderem an der Kleinen Komödie 
Cottbus, der Landesbühne Hannover, Beim Theatersommer am Kap (Rügen), 
dem Theatersommer in Weitra (Österreich)…
2005 Prüfung und Aufnahme in die ZBF.
Gründungsmitglied von SachsenDreyer.

Persönliche Angaben:

Geboren:                  17.7.1969
Größe/ Gewicht:      173 cm / 70 kg
Augenfarbe:             grau – grün
Haarfarbe:                dunkelblond
Stimmlage:              Bariton
Konfektionsgröße:   46/48
Kragenweite:           39/40
Schuhgröße:           43
Dialekte:                  Sächsisch, bayerisch, norddeutsch
Fähigkeiten:             Gesang, Tanz (Standard, Latein), Bühnenfechten, Reiten,
                                Führerschein alle Klassen


Stücke und Rollen (Sprechtheater)

Stück                                               Rolle                             Regie

Kaballe und Liebe (Schiller)                       Kalb                                       O. Schulz

Hamlet (Shakespeare)                                Laertes                                 B. Bredemeyer

Extremities (Mastrosimone)                       Raul                                       O. Schulz

Maria Stuart (Schiller)                                 Shrewsberry/ Melvil             B.Bredemeyer

Campiello (Turini)                                        Zorzetto                                 G. Printschitsch 

Jedermann (Hofmannstal)                          Armer Nachbar/                    G. Printschitsch
                                                                      
Dünner Vetter          

Draußen vor der Tür(Borchert)                   Kabarettdirektor/ Oberst      A. May

Die Gerechten (Camus)                              Stephan                                  T.Schlüter

Die Unterrichtsstunde (Ionesco)                 Professor                               O. Schulz

Die Weibervolksversammlung                    Herold / Chremes                 G. Printschitsch
(Aristophanes)

Was ihr wollt (Shakespeare)                      Malvolio/Rülp/Sebastian       B.Bredemeyer

Woyzeck (Büchner)                                     Versch. Rollen                        B.Bredemeyer

William Ratcliff (Heine)                                McGregor                               T. Sosinka 

Der Diener zweier Herren (Goldoni)          Pandolfo / Florindo                B.Bredemeyer 

Theatersport                                                 Spieler / Spielleiter               S. Töpelmann

Loriot 1 + 2 (Loriot)                                      Versch. Rollen                       G. Printschitsch

Richard III (Shakespeare)                            Buckingham                          B. Bredemeyer

Der Besuch der alten Dame                       Seher / Pressemann            G. Printschitsch
(Dürrenmatt)

Keine  Leiche ohne Lily (Poplewell)            Goddard                                G. Printschitsch 

Der Raub der Sabinerinnen (Schönthan)   Sterneck                                G. Printschitsch

Die Besucher / Die dämonen (Krüger)       Marcus/Werchowenski        P. Krüger

Cyrano von Bergerac (Rostand)                  Le Bret                                  M. Schiener 

Herr von Pourceaugnac (Moliere)               Eraste                                    M. Härtig      

Die Mausefalle Christie)                              Christopher Wren                 G. Printschitsch

Das vergessene Ich (Härtig)                        Musikus                                 M. Härtig        

Wer möchte nicht reich sein (Stone)           Kevin                                     M. Härtig 


Stücke und Rollen ( Musiktheater )

Stück                                              Rolle                  Regie               Musik. Leitung

im weißen Röss’l (Benatzky/Müller)          Piccolo                    G. Printschitsch     M. Härtig

Babytalk (Lund / Zaufke)                             Robert                     M. Härtig                H. Kaschube

Cafe´ Wahnsinn                                           Singender Gast     G. Printschitsch      M. Härtig

Endstation Liebe                                          Gigolo                    G. Printschitsch     M. Härtig

Alkohol – hol                                                 Singender Gast     G. Printschitsch     M. Kießling

Gohmische Gesänge                                   versch. Rollen        M. Härtig
un gleene Schdischeleien


Regieassistenzen

Im Weißen Röss’l (Benatzky / Müller)                   Regie: G. Printschitsch

 Jedermann (Hofmannstal)                                    Regie: G. Printschitsch

 Der Revisor (Erler nach Gogol)                           Regie: G. Printschitsch


Regiearbeiten

Hände hoch - sonst knallt’s (Preil)


Pressestimmen



Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.06.2002; V. Mayer 
"Was Ihr Wollt - oder manche mögen`s heiß" (Shakespeare); 
BredemeyerCompany; Premiere: April/2002; Regie: Bert Bredemeyer;

Genderball

Warum sollte man, wie es die BredemeyerCompany tat, "Was Ihr Wollt" eigentlich nicht mit dem Untertitel "Manche mögen`s heiß" versehen? Denn natürlich ist Shakespeares Stück vordergründig all das: eine Travestie, in der sich Frauen als Männer verkleiden und daher von Frauen begehrt werden, eine elisabethanische Variante der "gender studies" ... Hier ist niemand, was er scheint ... Wer soll sich da noch auskennen?

Die BredemeyerCompany hat nun die Flucht nach vorne angetreten und lässt ... zwei Schauspieler in fast identischen Narrenkostümen sämtliche Rollen verkörpern. Die Idee hat Charme, weil das ständige Hin und Her zwischen Frauen und Männern, Schauspielern und spielenden Figuren Tempo erzeugt und man als Zuschauer nach zehn Minuten fühlt, als würde man in einem Karusell sitzen.

"Oh Zeit! Das musst du selbst entwirrn, nicht ich / denn dieser Knoten ist zu schwer für mich", seufzt Viola einmal. Matthias Greupner und Moritz Röhl lösen den Knoten, indem sie kräftig draufhauen. Es wird gestikuliert, gerangelt, mit verstellter Stimme geredet, über die Leere Bühne gerannt, pantomimisch Kokain geschnupft und Orangensaft gepresst. Die beiden fallen aus der Rolle und wieder hinein,, am Ende spielen sie arbeitslose Schauspieler, die das ganze Schauspiel nur aus Langeweile im Probenraum veranstaltet haben. Schwindelerregend.


Der Märkische Bote, 20.Januar 2001

Die Dinge dazwischen – Babytalk

Baby-Talk, ein Zweipersonen – Musical, beschreibt die Dinge dazwischen… Deutliche Sprache, die nichts auslässt, die karikiert und amüsiert, aber auch den Nagel auf den Kopf trifft…
Matthias Greupner spielt den zwischen Vatergefühlen und Torschlusspanik nach Wegen suchenden männlichen Part der ausgewogenen Partie, die wegen ihrer ansprechenden Balladen und jazzigen Singstücke eigentlich eine größere Bühne vertragen könnte.
Thema, Stimmen und die Spielfreude der Darsteller geben es her…
Anerkennende Worte auch von Thomas Zaufke, der für die Musik des Stückes verantwortlich zeichnet. Die Vorstellung kommentierte er vor allem in Hinblick auf die gesangliche Leistung der zwei Darsteller geradezu begeistert.


Lausitzer Rundschau Cottbus, 15.Juli 2003

Wer löst den Fall auf jeden Fall?

Kriminalkomödie „Keine Leiche ohne Lily“ hatte Premiere
…Doch zuvor betritt sein Assistent Goddard die Szenerie. Der helle Trenchcoat, die rauchige Stimme, Mimik und vor allem Gestik lassen keinen Zweifel – „Columbo“ ist in Cottbus. Matthias Greupner imitiert den TV – Inspektor zum Vergnügen des Publikums äußerst gekonnt. „ Columbo“ in der Rolle des Assistenten – ein wahrlich witziger Höhepunkt, ganz und gar gelungen…


Lausitzer Rundschau Cottbus, 18. November 2003

Liederrevue „Wahnsinn Alohol“ bei Theaternative C

Wenn sich ein sächselnder Kellner für Robert Redford hält… dann hat der Alkohol mal wieder zugeschlagen…
Die neue Revue kommt mit acht Schauspielern aus, vorher waren es zehn. Teilweise wurden Rollen umbesetzt, wie die des Kellners durch den großartigen Matthias Greupner…


Der Bote Cottbus, 20. März 2004

Trotzig, nicht gnatzig

„Restaurante Tschörmeny“ steht deutlich in der Tradition der Vorgängerstücke…Sie tragen sich immer mit ihren Sehnsüchten und ihren Kümmernissen durch ihre Lieder, die Menschen aller Gesellschaften. Und sei es R. Götze oder Matthias Greupner (stark!) als Honney – Freund Udo… - singend steigt das Selbstvertrauen, das die Truppe sich und ihrem Publikum einmal mehr gibt.


 

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